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Wo wächst die Eiche?

Weltweit sind etwa 600 verschiedene Eichenarten bekannt. Die häufigste Art in Mitteleuropa ist die englische Eiche (Quercus robur). Es wächst fast in ganz Europa. In den Alpen finden Sie englische Eichen bis zu 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Es bevorzugt fruchtbare, tiefe, Ton- oder Torfböden.

Wie erkennt man Eichenbäume?

Eiche ist ein mächtiger Baum, der bis zu 40 Meter hoch wird. Einzelbäume können einen Durchmesser von acht Metern erreichen. Stieleiche bildet eine kräftige Krone von unregelmäßiger Form, die aus verzweigten, horizontalen Zweigen besteht. Die Rinde junger Bäume ist zunächst glatt und glänzend. Mit zunehmendem Alter beginnt die Rinde der Eiche mit dicken Furchen bedeckt zu werden und nimmt eine graubraune Farbe an. Blätter, die parallel wachsen, haben kurze Stiele. Sie erreichen eine Länge von 10 bis 15 Zentimetern. Die Oberseite der Blätter hat eine satte grüne Farbe, während die Unterseite viel heller ist. Mit etwa 60 Jahren entstehen Eicheln, die sprießen können. Die Blütezeit des Baumes ist April-Mai, die Reifezeit der Eicheln ist September-Oktober. Eicheln sind das Lieblingsfutter vieler Tierarten und werden von ihnen verbreitet.

Woher kommt der Name der Eiche?

Der Artname “Quercus” leitet sich vom römischen Wort für Eiche ab. Robur bedeutet stark, stark – dies bezieht sich auf die Eigenschaften der Eiche in Bezug auf Stärke und Langlebigkeit.

 

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